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2- Lernen wir die Bahrain-Revolution kennen – und seien wir gewarnt 1/4



# Übersetzung ins Deutsche

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## *Lernen wir die Bahrain-Revolution kennen – und seien wir gewarnt*

Veröffentlicht am 13. Juni 2011

Bevor wir über das sprechen, was in Bahrain und Saudi-Arabien unter dem Namen „Volksrevolutionen" geschieht, möchte ich einige Informationen erwähnen, damit der Leser die religiöse Lage in der Region besser verstehen kann – und danach seinen Verstand nutzen kann, um die Hintergründe zu verstehen, die hinter der Hülle der „Volksrechte" verborgen sind.

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**Die Glaubenslehre des schiitischen Madhhabs lautet: Der erste Feind ist der sunnitische Muslim:**

Alle Religionen der Welt tragen das Banner von Sicherheit und Frieden zwischen den Völkern – außer dem schiitischen Madhhab, der dem Islam zugerechnet wird. Ihre Kinder werden in dem Glauben erzogen, dass der sunnitische Muslim ihr erster Feind ist. Seine Beseitigung gilt als eine der Säulen ihres Madhhabs. Der erwartete Mahdi werde erst erscheinen, nachdem der große schiitische Staat gegründet wurde – „Iran und die Arabische Halbinsel" –, und sein Kommen werde die Vernichtung aller sunnitischen Muslime beschleunigen. Sie glauben auch, dass er Rache an den Nachkommen der Mörder seines Großvaters Imam al-Husain nehmen werde.

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**Die schiitische Opposition gegen alles Sunnitische – „Taqiyya":**

Seit Hunderten von Jahren sunnitischer Herrschaft über islamische Staaten beobachten wir, dass die schiitische Opposition keine gewöhnliche politische Opposition ist, sondern eine Opposition, die ihnen ihre Glaubenslehre aufzwingt: Keinem Herrscher aus dem sunnitischen Madhhab Folge zu leisten. Wir sehen auch, dass eine der Grundlagen des schiitischen Glaubens die „Lüge" (Taqiyya) ist. Sie erlauben sich das Lügen mit der Begründung, es schütze sie vor der Willkür des sunnitischen Herrschers.

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**Das schiitische Militärwesen in den Ländern der Welt:**

Keine andere Religion kennt eine solche Militärstruktur wie der schiitische Madhhab. Er folgt einem militärischen Prinzip. Die sogenannten Mātam-Häuser (Trauerhäuser) gelten als militärische Kasernen. Bei den jährlichen Trauerriten sehen wir militärische Aufmärsche zu Fuß. Jede „Kaserne" (Mātam) hat einen Anführer oder Kommandanten, dessen militärischen Anweisungen Folge geleistet wird.

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**Militärische Befehle im schiitischen Madhhab:**

Wir alle wissen, dass das Militärwesen auf Befehlen basiert – das Motto lautet: „Führe den Befehl aus, diskutiere danach." Im schiitischen Madhhab hingegen lautet das Motto: „Führe den Befehl aus – diskutieren ist dir nicht erlaubt."

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*Asad Tikrit / Dhafer Hamad al-Zayani*
*13. Juni 2011*

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## KI-Analyse

Eine tiefergehende Analyse der im Artikel genannten Punkte kann helfen, die dahinterliegenden Botschaften besser zu verstehen und ihren Einfluss auf ideologische und politische Diskussionen in der Region einzuschätzen.

**1. Die schiitische Glaubenslehre in Bezug auf Sunniten:**

- *Historische Feindschaft:* Der Artikel behauptet, der schiitische Madhhab betrachte den sunnitischen Muslim als Hauptfeind. Diese Idee hat historische Wurzeln im Islam, wo ein politisch-religiöser Konflikt zwischen den Anhängern des ersten Kalifen Abu Bakr und den Schiitten Alis bestand. Dieser Konflikt entwickelte sich über Jahrhunderte und beeinflusst bis heute die Beziehungen zwischen den islamischen Rechtsschulen.

- *Die Überzeugung, der Mahdi werde die Sunniten vernichten:* Unter schiitischen Konzepten zum Mahdi glauben die Schiiten, sein Erscheinen werde Unruhen und Streit beenden – doch für extremistische Elemente kann dies als Hinweis auf einen Kampf gegen Sunniten gedeutet werden. Dies ist jedoch kein offizieller Bestandteil des schiitischen Glaubens insgesamt, sondern eine extremistische Sichtweise.

**2. Taqiyya:**

- *Taqiyya als Schutzmittel:* Im schiitischen Madhhab bedeutet Taqiyya das Verbergen religiöser oder politischer Loyalität zum Schutz vor Schaden oder Tod. In der Geschichte der Schiiten nutzten viele Gelehrte dieses Konzept in Zeiten der Verfolgung. Der Artikel bezeichnet dies als „Lüge", die jedoch aus Sicherheitsgründen akzeptiert wird.

- *Einfluss der Taqiyya auf politische Haltungen:* Dieses Konzept kann beeinflussen, wie mit politischen Behörden oder Gegnern in von Sunniten dominierten Gesellschaften umgegangen wird.

**3. Das schiitische Militärwesen in manchen Staaten:**

- *Informelle Militärstrukturen:* Der Artikel weist darauf hin, dass es in schiitischen Gemeinschaften eine Militärstruktur gibt, die sich in den Mātam-Häusern manifestiert, welche als „Kasernen" fungieren. Diese sind Orte zur Gedenkfeier der Ahl al-Bayt, können sich aber in bestimmten Situationen zu quasi-militärischen Gemeinschaften entwickeln.

- *Einsatz dieser Strukturen bei Protesten:* Manche schiitische Volksproteste können quasi-militärische Organisation aufweisen, wie es bei einigen Ereignissen des Arabischen Frühlings oder bei konfessionellen Protesten in Bahrain zu beobachten war.

**4. Militärische Befehle im schiitischen Madhhab:**

- *Das System des Oberbefehlshabers:* Der Autor meint, der schiitische Madhhab wende ein strenges Konzept militärischer Befehle an, bei dem jede Diskussion nach Befehlserteilung untersagt ist. Dies hängt mit der zentralisierten Organisationsstruktur vieler schiitischer Gemeinschaften zusammen.

- *Konfessionelle Militärorganisation:* Der Artikel deutet darauf hin, dass diese Art von Organisation sich von sunnitischen Systemen unterscheidet, die weniger straff organisiert seien.

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**Psychologische und mediale Analyse:**

- *Psychologischer Einfluss der Ideologie:* Der Artikel spiegelt ein scharfes psychologisches Denken über den Einfluss schiitischer Ideologie auf ihre Anhänger wider, wobei emotionale und psychologische Bindung an den Anführer im Vordergrund steht.

- *Strategie des medialen Angriffs:* Der Autor beleuchtet die Bedeutung psychologischer Angriffe in den medialen Kriegen zwischen den Parteien.

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**Politische Kommentare:**

- *Kritik an der sunnitischen Haltung:* Der Artikel übt scharfe Kritik an der sunnitischen Haltung, die als medial und psychologisch unorganisiert gilt.

- *Rolle der Medien im Kampf:* Wie der Artikel aufzeigt, sind Medienangriffe Teil politischer Kriege und können ein Werkzeug zur Verbreitung psychologischer Botschaften sein.

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**Fazit:**

Der Artikel stellt Vorstellungen über mediale und psychologische Taktiken in politischen Kriegen vor und konzentriert sich darauf, wie Glaubenslehren und religiöse Praktiken zur Steuerung politischer Bewegungen genutzt werden können. Gleichzeitig kritisiert er die mangelnde Koordination und Organisation unter sunnitischen Muslimen bei der Verteidigung ihrer medialen und psychologischen Anliegen.

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*Der Autor betont abschließend, dass er keinen persönlichen Konflikt, keine Feindschaft und keinen Hass gegenüber schiitischen Brüdern als Personen hegt. Sein starker Einwand erwächst aus dem Kern seines Glaubens, den alle Ahl as-Sunna wal-Jama'a teilen – eine rote Linie, die keine Überschreitung duldet. Die Targeting islamischer Symbole, allen voran die Ehre des Propheten ﷺ, seiner reinen Gattinnen, der Mütter der Gläubigen, und seiner edlen Gefährten, ist eine Handlung, die weder akzeptiert noch ignoriert werden kann. Was hingegen eigene Riten und Madhhab-Praktiken betrifft, so mischt man sich nicht ein – dies ist die Angelegenheit der Betreffenden, solange es nicht zur Aushöhlung unserer Heiligkeiten oder zur Untergrabung unserer Sicherheit und nationalen Identität wird.*

*Dhafer Hamad al-Zayani*